Die Ewige Lampe leuchtet bereits seit drei Generationen.

Mitte 1919 bekamen Margarete und Anton Quadt die Genehmigung für eine Trinkhalle. Die Nähe zur Straßenbahnhaltestelle sorgte für entsprechenden Publikumsverkehr. 1921 wurde das heute noch vorhandene Haupthaus errichtet – der Beginn der Ewigen Lampe. Neben dem Haus, wo heute der kleine Park an der Straßenbahnhaltestelle liegt, war die „Quadts Kuhl“. Im Winter nutzten die Refrather Kinder die tiefe Grube zum Rodeln.

 

In den 50er Jahren, nach dem Tod der Quadts aus erster Generation, übernahmen Maria Quadt und ihr Mann Peter die Wirtschaft. Chefin hinter dem Tresen war ab sofort Quadts Marie, die jeder in Refrath kannte. Sie blieb auch bis tief in die Nacht auf, wenn ein Gast noch etwas trinken wollte – der Schankraum war ihr Leben! Sie stand bis zu ihrem Tod im Jahre 2005 regelmäßig hinter dem Tresen.

In der Küche wirkte Emilie Renn, die von den Gästen „Mienchen“ genannt wurde. Legendär bis heute sind Mienchens Kartoffelsalat und das Russenei.

 

Hermann Brück, der Sohn von Quadts Marie, ist seit dem Jahr 2000 Wirt der Ewigen Lampe. Heute ist die traditionsreiche Gaststätte eine der beliebtesten Kneipen in Refrath. Viele Refrather Vereine wie die Schützen, der Gartenbau-, der Heimat- und der Männergesangverein, der Refrather Senat sowie die KG Für uns Pänz haben hier ihr Quartier.

 

Und wir freuen uns auf jeden, der noch dazu kommt, um unser baldiges 100-jähriges Jubiläum mit uns zu feiern.